Berechenbar zu werden ist für deine Katze sehr attraktiv!

Von Natur aus sind Menschen Kuschler. Als Gruppentiere streicheln und umarmen wir uns gerne gegenseitig, das ist wichtig für unser Überleben als Mensch in einer Gruppe.

Bei Katzen ist das Gegenteil der Fall, und das ist manchmal schwer für Besitzer zu verstehen. Katzen mögen es nicht immer, gestreichelt und hochgehoben zu werden, und Kätzchen müssen von klein auf lernen, mit Menschen umzugehen und berührt zu werden, sonst wird dies später zu einem möglichen Stressfaktor.

Also, ignoriere deine Katze:

TIPP 1 - Wenn du ihr nicht in die Augen schauen kannst

Wenn deine Katze dich nicht sehen kann, denkt sie, dass du sie nicht sehen kannst. Daraus ergibt sich die einfache Regel, dass du deine Katzen komplett in Ruhe lässt, wenn du ihnen nicht in die Augen schauen kannst. So bleibst du berechenbar und erschreckst deine Katzen nicht.

TIPP 2 - Wenn deine Katze natürliches Verhalten zeigt

Katzen möchten gerne alles allein tun: essen, trinken, ihr Fell pflegen, die Katzentoilette besuchen, sich umschauen, sich verstecken usw. Siehst du, dass deine Katze beschäftigt ist? Dann streichle oder umarme sie nicht, sondern lass sie einfach machen.

TIPP 3 - Wenn deine Katze unglücklich ist

Siehst du subtile Stresssignale wie nach hinten gerichtete Schnurrhaare, einen Schwanz, der niedrig am Boden hängt, Zuckungen im Fell, ein schnelles Lecken mit der Zunge über die Oberlippe, oder zeigt sie sogar deutliche Stresssignale wie Fauchen und Knurren?

Dann gibt es eine Regel: Ignoriere deine Katze aktiv, das heißt, du gehst tatsächlich weg, weg von der Katze. So machst du es zumindest nicht schlimmer, und sie kann sich beruhigen. Prüfe natürlich zuerst, wo sie sich möglicherweise unwohl fühlt, und versuche, diesen Stressfaktor zu beseitigen.