Die Optimierung der Katzentoiletten hat einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden und Sicherheitsgefühl der Katze
Unsauberkeit ist ein häufiges unerwünschtes Verhalten bei Katzen. Sie legen nämlich großen Wert auf eine gut eingerichtete, saubere Toilette, die groß genug ist, mit dem richtigen Streu, ohne seltsame Gerüche, ohne Plastikbeutel darin und vor allem mit ausreichend Auswahlmöglichkeiten im ganzen Haus.
Wenn Katzentoiletten nicht gut eingerichtet sind, kann dies den Stress bei Katzen erhöhen, was dazu führen kann, dass eine Katze andere Orte im Haus wählt, um zu urinieren, wie das Bett, Badezimmermatten, versteckte Ecken in der Garage oder das Sofa.
TIPP 1 - Jeden Tag (2x) reinigen
Behandle die Katzentoiletten wie die Windel eines Babys: Sie muss immer sauber sein. Versuche davon wegzukommen, die Katzentoilette 'zu verschließen, damit du den Schmutz nicht sehen oder riechen musst' - das ist nicht gut für das Wohlbefinden deiner Katze.
Ein paar Mal pro Woche reinigen ist leider nicht ausreichend, reinige mindestens einmal pro Tag.
Was du riechst, riecht deine Katze durch ihren schärferen Geruchssinn noch viel stärker. Wenn die Toilette schmutzig ist, ist es durchaus möglich, dass deine Katze woanders hingehen möchte, wo es sauber ist. Wir gehen ja auch nicht auf eine schmutzige Toilette.
TIPP 2 - Ausreichend Katzentoiletten
Deine Anzahl Katzen + 1, das ist die Mindestanzahl an Katzentoiletten, die du im Haus aufstellen solltest, verteilt im ganzen Haus. Eine Katze macht in der Natur nämlich Pipi und Kaka an zwei verschiedenen Stellen, also braucht schon eine Katze sowieso zwei Toiletten.
Das ist der Grund, warum Katzen eher außerhalb der Toilette urinieren als koten, weil es ihnen wichtiger ist, dass ihr Kot sicher vergraben wird, während Urin weniger schlimm ist.
TIPP 3 - Feiner Sand wie in der Wüste
Die Vorfahren unserer Hauskatzen lebten in der nordafrikanischen Savanne, dort findet man feinen Sand. Wir sehen, dass Katzen auch am liebsten möglichst feines Katzenstreu verwenden. Sie haben nämlich sehr empfindliche Pfötchen, und feiner Sand tut nicht weh. Vermeide daher größere Steinchen, Holzpellets und Silikatgranulat.
TIPP 4 - Große, offene Katzentoiletten
Unter Berücksichtigung der Instinkte der Katze und basierend auf Erfahrungen von Verhaltensexperten sehen wir, dass Katzen große, offene, hohe Toiletten bevorzugen, wie Aufbewahrungsboxen von Ikea oder Curver oder runde Gummiwäschewannen.
Die Katze kann sich während ihres Toilettengangs 360° umschauen, während sie sich dennoch sicher geborgen in der Toilette fühlt.
TIPP 5 - Vermeide seltsame Gerüche
Verschiedene Arten von Katzenstreu haben zugesetzte Düfte wie Babypuder, Vanille oder Lavendelduft. Das solltest du unbedingt vermeiden. Nicht nur, weil es in Kombination mit Urin einen unangenehmen Geruch ergibt, sondern es kann die Katze auch dazu bringen, woanders hinzugehen.
TIPP 6 - Entferne die Klappen
Wenn du dennoch klassische Katzentoiletten verwendest, entferne unbedingt die Klappen. Katzen haben ein sehr empfindliches Fell, und die Klappe, die ständig über ihr Fell streift, kann demotivierend wirken und dazu führen, dass sie die Katzentoilette nicht mehr benutzen wollen.


5. Stress im Handumdrehen reduzieren
3. Fressen & Trinken, wie es sich gehört